Wie du als hochsensibler Mensch deine größte Angst überwindest, ohne dich dabei wieder im letzten Moment durch die Hintertür davon zu schleichen?

Du stehst gerade vor einer schwierigen Situation?

Du weißt genau, dass es gut für dich wäre, die Sache endlich anzupacken, 

anstatt sie immer wieder vor dir her zu schieben?

Aber da ist sie wieder, diese verdammte Angst!

 

Die Angst es nicht zu schaffen.

Die Angst zu versagen.

Die Angst nicht geliebt zu werden.

Die Angst vor der Ablehnung.

 

Du kennst sie gut. Immer wieder taucht sie auf.

Sie lässt sich nicht überlisten und nicht austricksten. 

 

Sie lässt sich nicht umgehen und nicht vermeiden. 

Unbarmherzig steht sie an der Schwelle deiner Komfortzone und möchte dich scheinbar vor etwas Schlimmen bewahren.  

Bevor wir uns ans „Eingemachte“ wagen, lass uns kurz die grundlegenden Dinge klären und uns die Gründe von Ängsten ansehen. So verstehst du dann gleich alles viel besser.

 

Sei aufmerksam. Hier ist gleich etwas Entscheidendes…

 

 

1. DEINE ÄNGSTE VERSCHWINDEN NIEMALS


Deine Angst geht nur weg, wenn du dich ihr stellst und ins Handeln kommst.



 

Hattest du als Kind vor dem 10-Meter-Turm im Schwimmbad Angst?


Ich hatte damals unglaublich Schiss davor! 
Ich bin die Leiter hochgeklettert und alleine in dem Moment überkam ich bereits Angst und Panik. Umkehren konnte ich nicht. Unter mir waren noch andere gleichaltrige, die auch hoch wollten.



Was blieb mir also übrig… ich kletterte weiter mit zittrigen Beinen hoch.


Und dort oben spürte ich, was Angst mit mir machen konnte.


 

Und wie du dir vielleicht vorstellen kannst, habe ich als hochsensibles Wesen natürlich die Angst sehr viel intensiver gespürt.



Ich war steif.

Ich war erstarrt vor Angst und dachte das wäre mein Ende.



Ich blickte gefühlte tausendmal runter und sah mein Ende kommen.


 

Bin ich trotzdem gesprungen?


Nein. Ich bin nicht gesprungen.



 

Wieso hab ich dir diese Story aus meiner Kindheit erzählt?


Ich denke, dass sie genau das widerspiegelt, was Angst mit uns macht.



 

Sie lähmt dich. Sie lässt nicht zu, dass du handelst.

 


Hätte ich damals als Kind schon die Strategien gehabt mit meinen Ängsten umzugehen, die ich heute habe, hätte ich mich NICHT an das Sprungbrett geklammert und darauf gewartet, dass meine Angst verschwindet…



 

Du kannst aber lernen deine Ängste hinter dir zu lassen und dadurch unendliche Kraft aus deinem Selbstvertrauen ziehen.



 

Du musst nur wissen wie… und genau das zeige ich dir gleich.


 

 

2. WIESO HAT MAN DENN IMMER ANGST?


Keine Angst zu haben bedeutet: Du lebst in deiner Komfortzone.

Wenn du aber außerhalb deiner Komfortzone lebst, neue Dinge ausprobierst…

Dinge, die sich am Anfang unangenehm anfühlen, die dir Angst machen, dann hast du den Weg des Wachstums gewählt.

 

Deshalb geht die Angst nie richtig weg, weil du immer wieder aufgerufen bist, deine Komfortzone zu verlassen. Natürlich lernst du damit besser umzugehen und dann wird es von mal zu mal leichter, sich der Angst zu stellen.

Wir Menschen sind Gewohnheitstiere und neue Dinge fühlen sich immer unangenehm und unsicher an. Nach einer Zeit weißt du aber, dass es gar nicht so schlimm ist und es machbar ist. Dein Selbstbewusstsein steigt, weil du es trotzdem tust (auch wenn du Angst hast). 

 

 

3. UND WOHER KOMMEN DIE ÄNGSTE?


Dreimal darfst du raten…



Aus deiner Kindheit, genau!

 

In der Kindheit übernehmen und lernen wir eine Vielzahl von Ängsten.

Zwei große Ängste haben viele von uns als Kind.

1. Die Angst zu versagen oder nicht gut genug zu sein. („Ich kann nicht…“)


2. Die Angst abgelehnt oder nicht geliebt zu werden zu werden. („Ich muss…“)

 

Diese Ängste haben dann zur Folge, dass wir extrem empfindlich auf die Meinung anderer reagieren. Bei leichter Kritik verlieren wir schnell den Kontakt zu uns selbst, spüren unsere eigenen Bedürfnisse nicht mehr und stehen nicht für uns selbst ein.

Diese Angst lähmt uns. Sie hält uns davon ab, Pro-Aktiv zu handeln und das Zepter in die Hand zu nehmen.

 

Wir zaudern.


Wir zögern.


Wir sind unentschlossen.


Wir suchen Ausreden…


…und wir finden auch immer welche, mit denen wir uns dann rechtfertigen können.

 

Doch was geschieht dann mit uns am Ende?

 

Wir sind frustriert. Sehr frustriert sogar.

Weil uns dieser Zwiespalt zwischen: „Ich kann nicht“ und: „Ich will aber…“ fertigmacht. 

 

Welches Gefühl kommt dann in dir hoch? 


Bei mir war es damals Frust, weil diese Angst mich gelähmt und blockt hat und ich nicht mehr handeln konnte.

 

 

 

3 EFFEKTIVE WEGE AUS DER ANGST

  

TIPP 1: NIMM EINE BEOBACHTER - PERSPEKTIVE EIN

Wenn du mit einer starken Angst in Berührung kommst, dann spürst du diese nicht nur körperlich, sondern vor allem lähmt sie auch deinen Geist und du kannst nicht mehr klar und logisch denken und verlierst so deine Handlungsfähigkeit. 

 

Um aber wieder handlungsfähig und klar zu werden braucht es folgendes:

Trete innerlich 2-3 Schritte von der Person zurück, die Angst hat und schau sie dir von der Seite an.

 

So bekommst du innerlich eine gesunde Distanz zu der Angst und du wirst wieder denk – und handlungsfähig.

 

Und Schwupps... gehen wir auch schon zu Tipp 2, der gleich darauf folgt.

 

 

TIPP 2: HINTERFRAGE DEINE ANGST

Nachdem du eine innerliche Beobachter-Perspektive eingenommen hast, hinterfrage die Angst und entmachte sie so ein großes Stück.

 

Bei meinem 10-Meter-Turm Beispiel wären das folgende Fragen:

1. Sterbe ich wirklich, wenn ich da runter springe?

2. Andere Personen haben es auch gemacht und haben es auch überlebt.
Warum sollte also ich das nicht können?

3. Die Anderen haben es sogar schon oft gemacht und haben Freude dabei?
Dann stimmt das ja vielleicht gar nicht, was mir meine Angst da erzählt.

 

Durch solche logischen Fragen stellst du das in Frage, was dir die Angst eigentlich Glauben machen will und weitere Möglichkeiten öffnen sich in deinem Kopf.

 

 

Und jetzt kommt das Wichtigste! Sei also wirklich aufmerksam.

 

 

TIPP 3: DER WEG AUS DER ANGST FÜHRT DURCH DIE ANGST

Bevor du die Angst aber wirklich entmachten und auflösen kannst, musst du natürlich etwas tun. Und nicht nur das. Du musst etwas anderes tun, was du bisher gemacht hast.

 

Also kein vermeiden mehr, kein ablenken mehr und natürlich auch keine Ausreden mehr vorschieben. Jetzt heißt es, deinen ganzen Mut zusammennehmen und die Angst zulassen und fühlen.

 

„Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben. 

Mut ist die Entscheidung, dass etwas wichtiger ist als die Angst.“

 

Der Weg aus der Angst führt durch die Angst!

Auf diese Weise machst du die Erfahrung, dass sich deine Befürchtungen in Luft auflösen und sich zum größten Teil niemals bewahrheiten. Das kostet viel Überwindung, baut aber nicht nur Ängste ab, sondern stärkt auch dein in der Regel angegriffenes Selbstbewusstsein.

 

Aber wie genau geht das nun, durch deine Angst hindurch zu gehen?

 

Eigentlich ist das ganz einfach. 

Jede Art von Gefühlen, also Positives wie Freude, Leichtigkeit oder Liebe wollen einfach nur gefühlt werden. Deshalb haben wir einen physischen Körper, damit wir fühlen und dadurch Erfahrungen machen können. Bei den Emotionen, den Unangenehmen Empfindungen ist es genau so. Auch Emotionen wollen einfach im Körper gefühlt werden. 

 

Das Schwierige dabei ist, dass du dir diese unangenehme Emotion einfach zumutest und fühlst, ohne gedanklich zu fliehen oder diese zu bewerten.

 

Das Gute dabei ist, dass unangenehme Emotionen zum einen zeitlich begrenzt sind und zum anderen sich durch Fühlen und Zulassen zuerst verändern und dann komplett verwandeln. 

 

Fühlen transformiert! 

Und eine unangenehme Emotion verwandelt sich in ein angenehmes Gefühl.

 

Und das ist wirklich das tollst daran, was mich selbst bei meiner jahrelangen Arbeit mit hochsensiblen Menschen, die sich von ihren Ängsten, Mustern und Programmen befreien wollen, immer wieder fasziniert. Zulassen und fühlen verändert sogar die stärkste und unangenehmste Emotion!

 

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Du hast bis hierhin gelesen? Toll! Dann schau dir hier noch kurz an, was ich für dich habe…

 

Ich habe es mir zur Berufung gemacht, hochsensiblen Menschen zu zeigen, wie sie ihr inneres Gefängnis, alte Muster und Programme aus der Vergangenheit hinter sich lassen können, damit sie endlich das Leben genießen können, nachdem sie sich schon lange sehnen.

 

Ängste zu überwinden ist nur ein kleiner Bruchteil dessen, was dich auf deiner großen Reise erwartet.